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Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise hat der Bundestag am 17.3.2022 eine Verdoppelung des Heizkostenzuschusses beschlossen.
Für die Empfänger von Wohngeldern, nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) und dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz Geförderte, sowie Beziehende von Berufsausbildungsbeihilfe und Ausbildungsgeld sollen dieses Jahr eine einmalige Beihilfe erhalten.

Für Wohngeldberechtigte soll der Zuschuss in Höhe von 270 € bei einem Haushaltsmitglied bzw. 350 € für zwei berücksichtige Haushaltsmitglieder betragen, für jedes weitere berücksichtigte Haushaltsmitglied kommen zusätzlich 70 € dazu. Studierende und Auszubildende, die staatliche Hilfen erhalten sollen einmalig 230 € erhalten.

Laut dem Entwurf profitieren von dem Zuschuss ca. 710.000 wohngeldbeziehende Haushalte, 370.000 BAföG-Empfängerinnen, 75.000 mit Unterhaltsbeitrag nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz Geförderte, sowie rund 65.000 Personen, die Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld beziehen. Dem Bund entstehen dadurch dieses Jahr Mehrausgaben in Höhe von rund 380 Millionen Euro.

Weitere Informationen zum Beschluss gibt es hier:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/heizkostenzuschuss-2002324

 

Foto: unsplash